Das letzte große Abenteuer – Wir bauen ein Haus

Ein Bauherrenblog


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Klinker fertig

In einer Woche haben die Maurer es tatsächlich geschafft den Klinker fertig zu stellen. Die Woche drauf haben zwei Kollegen weniger als 3 Tage gebraucht alles hell zu verfugen. Wahnsinn wie schnell und routiniert die dabei sind. Das geht echt ratzfaz.
Noch einmal zum Verbledner an sich: Wir haben uns ja für Wienerberger Kastanie entschieden. Mit heller (weiß/beige) Fuge. Und die Entscheidung war richtig! Wir sind echt begeistert von dem Ergebnis und können uns das Haus mit den zukünftig schwarzgrauen Fenstern und hellen Putzelementen sehr gut vorstellen!
Auf den Fotos kommt die reale Farbe nicht ganz rüber, trotzdem auch hier wieder ein paar Impressionen.

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Klinker reloaded

Noch mal alles zurück auf Null?

Nicht ganz, aber wir haben doch noch mal den Klinker gewechselt.
Nachdem wir uns nach langer Suche für einen Verblender entscheiden konnten, hat uns die Mehrkostenaufstellung doch etwas geschockt. Durch das WDF Format des Verblenders sind:
a) Mehrkosten beim Stein an sich zu erwarten, da dieser Stein kleiner ist und damit mehr Steine pro m² nötig sind
b) die Mauerer länger pro m² dabei und verlangen rund 40€ pro m² Aufpreis

Diese Mehrkosten belaufen sich auf mehrere tausend Euro, weswegen wir jetzt doch auf einen Standard NF von Wienerberger, Typ „Kastanie“ gehen. Gefällt uns auch sehr gut.

Ansonsten soll nächste Woche endlich am Grundstück gearbeitet werden. Wehe, wenn nicht. Dann ist aber mal Schluss mit lustig. Ich kann auch anders.


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Tour de Klinker

Puuuuhhh. Das waren ganz schön anstrengende drei Tage.

Wir haben nächste Woche die Bemusterung und müssen uns daher mal langsam entscheiden welchen Klinker wir auswählen wollen. Dies ist auf keinen Fall eine leichte Entscheidung und soll wohl überlegt sein. Wie sagte der Berater aus dem Großhandel so schön: „den Klinker ändern Sie nicht so schnell. Selbst Fliesen und Bad kann man mal rausreißen, an der Fassade macht man in der Regel nichts mehr.“
Wie recht er hat.

Es hat sich gezeigt, dass eine Musterfläche im Großhandel (auch wenn sie schon deutlich größer ist als im Baumarkt) auf keinen Fall ein Referenzobjekt ersetzen kann. Der Klinker wirkt flächig komplett anders und ein Typ, der zuerst gefallen hat, kann ganz schnell wieder aus dem Rennen sein. Dazu kommt noch die Fugenfarbe. Eine graue oder eine helle Fuge sind zwei komplett unterschiedliche Welten. Der Stein wirkt komplett anders – man denkt wirklich nicht, dass es ein und derselbe Klinker ist.

Da waren wir nun also vor drei Tagen mit unseren Favoriten und einigen Listen mit Referenzen. Wir haben am ersten Tag bestimmt 4-5 Stunden eine Rundfahrt durch Hamburg und Umgebung gemacht und ein Haus nach dem anderen abgeklappert.
Einige Typen waren sofort raus, bei anderen stimmte die gewünschte (helle) Fugenfarbe nicht oder das Objekt war nicht zu finden oder noch im Rohbau. Wir hatten leider doch einige „Nieten“ auf der Liste.
Nun wollen wir ja eine Stadtvilla mit dunklen Fenstern und dunklem Dach bauen. Außerdem haben wir weiße Putzflächen und Anbauten.
So – nun mal schön vor dem geistigen Auge das Ganze vorstellen, wenn man vor einem Objekt mit weißen Fenstern und Satteldach steht. Das ist überhaupt nicht einfach!

Dank Handykamera und Software kann man zumindest am Computer die Fenster nachträglich auf dem Foto dunkel färben.
So haben wir nun nach weiteren Touren einen Klinker gefunden, der in das Gesamtkonzept passt und sogar der 3D Ansicht recht nahe kommt. Das war die erste richtig, richtig schwere Entscheidung. Mal gucken wie schwer es beim Thema Bad und Fliesen wird 😃 … Fortsetzung folgt!